Farbwechsel häkeln: So gelingt dir der saubere Übergang in Reihen und Runden

Wir lieben es, mit unterschiedlichen Farben zu häkeln. Ganz egal, ob Längsstreifen, Querstreifen, Muster oder Amigurumis. Was wir nicht mögen, sind unschöne Knoten und Treppchen beim Farbwechsel häkeln in Reihen und Runden.

Eine kleine Anpassung der Farbwechsel-Technik kann hier den entscheidenden Unterschied machen. In Reihen ziehst du dafür den neuen Faden durch die Schlaufen deiner letzten Masche in der alten Farbe und schließt diese ganz normal ab.

ände, die mit einer Häkelnadel und Garn ein gestreiftes Muster häkeln.

Damit du nicht knoten musst, führst du das Fadenende einfach die nächsten Maschen noch mit. Fertig ist ein ordentlicher Farbübergang. Das ging dir zu schnell? Alle Techniken rund um den sauberen Farbwechsel erklären wir dir in diesem Blog Schritt für Schritt inklusive Video-Tutorials. Bleib also dran!


Wie wechselst du beim Häkeln die Farben?

Wenn du mit unterschiedlichen Farben häkelst, kommt irgendwann der Moment, in dem du eine neue Farbe ansetzen musst. Natürlich kannst du den neuen Faden erst mit dem angezeigten Farbwechsel in deiner Anleitung ansetzen. Eleganter ist es jedoch, bereits die letzte Masche in der alten Farbe mit dem Faden der neuen Farbe abzuschließen. So entsteht ein glatter Übergang, ganz ohne Treppchen. Zu beachten ist hierbei, dass diese Technik sich ausschließlich für das Häkeln in Hin- und Rückreihen sowie geschlossenen Runden und für Kreise eignet. In Spiralrunden müsst ihr etwas anders vorgehen. Wie das geht, erklären wir euch im weiteren Verlauf dieses Blogs.

UNSER LIEBLINGSGARN-TIPP
Lies dir die Anleitung einmal aufmerksam durch, bevor du mit dem Häkeln beginnst. Die meisten Häkelanleitungen erklären dir den sauberen Farbübergang oder weisen darauf hin, welche Technik geeignet ist. Sollte das einmal nicht der Fall sein, kannst du unsere beschriebenen Techniken anwenden. Wichtig: Der entscheidende Schritt passiert hier schon, bevor die neue Farbe offiziell beginnt.

HÄKELN LERNEN LEICHT GEMACHT
Die Grundlagen sitzen noch nicht so richtig? Kein Problem! Schau doch mal auf unserem Blog rund um das Häkeln lernen vorbei.

Wie wechselst du die Farbe bei festen Maschen?

Du kannst es dir bestimmt schon denken: Bei einer festen Masche stichst du in die Masche deiner alten Farbe ein, holst den Faden deiner alten Farbe durch diese hindurch und ziehst den Faden deiner neuen Farbe nun durch die beiden letzten Schlingen auf deiner Häkelnadel, um die feste Masche abzuschließen. Das Fadenende der alten Farbe kannst du ab jetzt ganz einfach mit einhäkeln oder hängen lassen und später vernähen.

SO WIRD DER FARBWECHSEL BEI FESTEN MASCHEN GEHÄKELT

Farbwechsel bei festen Maschen Häkeln: Schritt 1.

1. Häkle die letzte Masche in der alten Farbe

Farbwechsel bei festen Maschen Häkeln: Schritt 2.

2. Stich in die letzte Masche ein und hole den Faden durch.

Farbwechsel bei festen Maschen Häkeln: Schritt 3.

3. Lege nun die neue Farbe an.

 

Farbwechsel bei festen Maschen Häkeln: Schritt 4.

4. Nimm beide Fäden auf und halte diese straff.

Farbwechsel bei festen Maschen Häkeln: Schritt 5.

5. Ziehe nun die neue Farbe durch die beiden Schlaufen auf der Häkelnadel.

Farbwechsel bei festen Maschen Häkeln: Schritt 6.

6. Du hast die Masche mit der neuen Farbe abgeschlossen.

Farbwechsel bei festen Maschen Häkeln: Schritt 7.

7. Häkle nun in der neuen Farbe weiter.

 

Farbwechsel bei festen Maschen Häkeln: Schritt 8.

8. Du hast eine neue Farbreihe ohne sichtbaren Übergang begonnen.

Wie wechselst du die Farbe bei Stäbchen?

Beim Stäbchen wechselst du die Farbe nach dem gleichen Prinzip wie bei der festen Masche. Du machst einen Umschlag, stichst in die Masche deiner alten Farbe ein und holst dir den Faden deiner alten Farbe durch. Nun ziehst du das Garn durch die ersten beiden Schlaufen auf deiner Häkelnadel. Anschließend setzt du den Faden deiner neuen Farbe an und holst ihn durch die letzten verbleibenden Schlaufen auf deiner Häkelnadel. Fertig ist dein stufenloser Farbwechsel.

UNSER LIEBLINGSGARN-TIPP
Du kannst dir für den Farbwechsel in Runden und Reihen folgendes merken: Der saubere Farbwechsel erfolgt immer in der Masche, bevor die neue Farbe beginnt und im letzten Schritt, in dem du die Masche abschließt, niemals davor.

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Wie vermeidest du beim Farbwechsel in Reihen einen Versatz?

Streifen werten jedes Outfit auf. Kein Wunder also, dass auch viele Anleitungen mit diesem zeitlosen Muster gestaltet sind. An den Rändern wird es dann spannend: Wenn der Farbwechsel ansteht, kannst du diesen ohne Übergang folgendermaßen häkeln: Bereits in der Reihe, bevor die nächste Farbe offiziell beginnt, ziehst du das neue Häkelgarn durch die letzte Masche deiner alten Farbe und häkelst anschließend die Steigeluftmasche bereits in der neuen Farbe. So entstehen schöne Ränder, ganz ohne Versatz. Die Technik wird auch in unserem Video zum Farbwechsel bei festen Maschen erklärt.

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Wie häkelt man saubere Kanten nach einem Farbwechsel?

Grün-weiß gestreifter gehäkelter Becher. Ein Beispiel für unsaubere Kanten beim Farbübergang.

Klassische Kante beim Farbwechsel.

Grün-weiß gestreifter gehäkelter Becher. Ein Beispiel für saubere Kanten beim Farbübergang.

Gerade Kante beim Farbwechsel.

Nach dem Farbwechsel ist vor der schönen Kante. Du wirst es sicherlich auch schon bemerkt haben: Nachdem du die Farbe gewechselt hast, setzen sich die Maschen deiner vorherigen Reihe besonders stark ab und sehen etwas zackig aus. Das ist ganz normal und kein Fehler! Wenn du jedoch eine schöne geradlinige Kante bevorzugst, haben wir zwei kleine Tricks, die wir dir nicht vorenthalten möchten.

Statt in der Runde mit der neuen Farbe einfach in festen Maschen oder Stäbchen weiterzuhäkeln, arbeitest du in der ersten Runde nur Kettmaschen. Bei der zweiten Methode strickst du in der Vorrunde des Farbwechsels mit beiden Farben gleichzeitig. Deine alte Farbe nutzt du, um in die Masche einzustechen und den Faden durchzuziehen. Mit der neuen Farbe schließt du dann die Masche ab. Nun hast du die Vorbereitungen für den eigentlichen Farbwechsel getroffen und kannst ganz normal weiterhäkeln.

Wie wechselst du die Farbe in Runden?

Beispiel für einen unsauberen Farbübergang in Runden.

Kleine Treppchen beim Farbwechsel in Runden ohne Vorbereitung in der Vorrunde.

Beispiel für einen sauberen Farbübergang in Runden ohne Treppchen.

Saubere Übergänge beim Farbwechsel in Runden durch eine vorbereitende Masche in der Vorrunde.

Farbwechsel Häkeln in Runden ist ebenso möglich wie in Reihen. Wichtig ist hier jedoch die Unterscheidung zwischen geschlossenen Runden, Spiralrunden und dem Farbwechsel beim Häkeln im Kreis. Geschlossene Runden bestehen immer aus einer Kettmasche und Steigeluftmaschen. Spiralrunden werden hingegen fortlaufend weiter gehäkelt. Es gibt kein klassisches Rundenende wie bei den geschlossenen Runden, die nach dem gleichen Prinzip wie beim Farbwechsel in Reihen gehäkelt werden. In der letzten Masche vor Rundenabschluss wird der neue Faden durch die letzten Schlaufen auf der Häkelnadel gezogen und darauffolgend eine Kettmasche und eine Steigeluftmasche gehäkelt. Das gleiche Prinzip gilt auch für den flachen Kreis.

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Wie gelingt dir ein unsichtbarer Farbwechsel beim Häkeln in Spiralrunden?

Beispiel für einen unsauberer Farbwechsel in Spiralrunden.

Beispiel für einen Farbwechsel in Spiralrunden mit sichtbarem Übergang.

Beispiel für einen sauberen Farbwechsel in Spiralrunden.

Beispiel für den Farbwechsel in Spiralrunden mit der Methode für den unsichtbaren Farbwechsel.

Der Farbwechsel in Spiralrunden unterscheidet sich von dem in geschlossenen Runden, weil einfach immer weiter, eben wie bei einer unendlichen Spirale, gehäkelt wird. Spiralrunden findest du häufig in Amigurumi-Anleitungen. Setzt du eine neue Farbe wie zuvor die andere Farbe an, entsteht ein sichtbarer Übergang. Um diesen zu vermeiden, gibt es aber einen einfachen Trick: Die letzte Masche deiner Spiralrunde, bevor du den Farbwechsel vornimmst, wird einfach anders gehäkelt und der neue Faden etwas versetzt angesetzt.

Im Detail gehst du wie folgt vor: Die letzte Masche deiner Spiralrunde häkelst du als eine Kettmasche, damit sie möglichst flach ist. Anschließend setzt du den neuen Faden zwei Maschen vor der Kettmasche an und häkelst von dort ganz normal in Spiralrunden weiter. Der Übergang sollte somit kaum sichtbar sein.

UNSER LIEBLINGSGARN-TIPP
Für die Arbeit in Spiralrunden empfehlen wir dir einen Maschenmarkierer zu setzen. So verlierst du nicht den Überblick und weißt ganz genau, wo der nächste Farbwechsel beginnt.

Faden mitführen oder abschneiden: Was ist wann besser?

Im überwiegenden Teil der Fälle empfehlen wir dir, die Fadenenden mitzuführen. Das erspart dir nicht nur lästige Knoten und das anschließende Vernähen, sondern ist auch sehr sicher und erzeugt eine ordentliche Optik auf beiden Seiten deiner Häkelarbeit. Bei sehr großen Farbflächen kann es hingegen sinnvoll sein, den Faden abzuschneiden, da sonst sehr viel Garn verbraucht wird, wenn es mitgeführt wird.

Faden mitführen Faden abschneiden
  • Bei sich wiederholenden Musterabfolgen
  • Bei kleineren Farbflächen
  • Bei dünnen Streifen
  • Bei großen Farbflächen
  • Für eine coole, unfertige Patchworkoptik
  • An den Rändern einer Decke, um dekorative Knoten zu machen

Wie führt man das Fadenende mit?

Das ist ganz leicht. Nachdem du deine Farbe gewechselt hast, legst du das Fadenende über deine Maschenkante und häkelst einfach drumherum, sodass der Faden zwischen den neu entstandenen Maschen verschwindet. Wenn du Muster strickst, kannst du anschließend den eingehäkelten Faden an der passenden Stelle wieder aufnehmen und den nächsten Farbwechsel arbeiten. Solltest du nur einmal die Farbe wechseln, kannst du nach ein paar Maschen das Fadenende (ca. 5 cm) abschneiden. Bei größeren Farbflächen, wie sehr breiten Streifen, kannst du deinen Faden auch in die nächste Reihe mitführen und anschließend abschneiden oder an der Kante einen Knoten machen. Willst du den Faden nicht durchtrennen und ihn an der Kante deines Häkelstücks mit hochnehmen, solltest du bedenken, dass man die jeweils in sich verdrehten Fadenenden sehen wird.

Faden einhäkeln. Schritt 1: Das Fadenende wird nach links gelegt.

1. Lege das Fadenende deiner neuen Masche nach links an die Kante deiner Maschen.

Faden einhäkeln. Schritt 2: Steche in die nächste Masche und hole den Arbeitsfaden durch.

2. Steche nun in die nächste Masche ein und hole den Arbeitsfaden durch.

Faden einhäkeln. Schritt 3: Hole den Faden durch die Masche. Das Fadenende bleibt an der Kante.

3. Ziehe den Arbeitsfaden durch die Masche. Das Fadenende hälst du weiterhin fest.

Faden einhäkeln. Schritt 4: Ziehe den Arbeitsfaden durch die Schlaufen auf deiner Arbeit und umhäkle so das Fadenende.

4. Ziehe nun den Arbeitsfaden durch die beiden Schlaufen auf deiner Häkelnadel und umhäkle damit das Fadenende.

UNSER LIEBLINGSGARN-TIPP
Die Technik des Fadenenden-Mitführens kannst du auch anwenden, wenn dir dein Garn derselben Farbe ausgeht. So entfällt das Verknoten und der Übergang zu einem neuen Wollknäuel fällt überhaupt nicht auf. Toll, oder?

Wie vernähst du die Fäden bei vielen Farbwechseln?

Bei vielen Farbwechseln empfiehlt es sich, den Faden direkt einzuhäkeln. Solltest du dies nicht bevorzugen, kannst du die Enden aber auch vernähen. Am besten ziehst du den Faden ein paar Zentimeter (ca. 5 cm) quer zwischen den Maschen in Häkelrichtung (von rechts nach links) mit einer Wollnadel durch und schneidest ihn dann mit einer scharfen Handarbeitsschere ab. Damit du am Ende nicht von hunderten Fadenenden überwältigt wirst (und glaub uns, wir kennen dieses Gefühl auch), kann es manchmal von Vorteil sein, diese direkt im Anschluss an den Farbwechsel zu vernähen. Das klingt erstmal banal, hilft aber dabei, das Projekt abzuschließen, ohne dass am Ende der Nähfrust den letzten Schliff deines Häkelstücks verhindert.

Was gibt es sonst noch zu beachten? Vernähe deine Fäden besser in Querrichtung statt diagonal. So verzieht sich nichts und Fadenenden werden optisch besser verborgen.

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Wollnadel ohne Spitze No. 1,3,5

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Handarbeitsschere Goldmarie

Welche Fehler passieren beim Farbwechsel häkeln am häufigsten?

Erstmal vorweg: Kleine Fehler gehören dazu und fallen meistens nur einem selbst auf, aber selten anderen. Wenn du dennoch gerne vorbereitet bist, haben wir dir hier ein paar Fehlerquellen aufgelistet und liefern einen passenden Lösungsvorschlag direkt mit.

Du hast die Farbe erst in der neuen Masche gewechselt

Dieses Problem ist schnell behoben. Anders als beim Stricken kannst du dein Häkelstück bis zu dem Punkt auftrennen, an dem der Farbwechsel hätte stattfinden sollen. Beim Häkeln kannst du keine Maschen verlieren und unbesorgt aufribbeln. Das dauert zwar einen Moment, aber du wirst dich am Ende bestimmt freuen, ein paar Minuten mehr für ein ordentliches Ergebnis investiert zu haben.

Du hast die neue Farbe angeknotet.

Wenn du dich an unsere Technik hältst, ist ein Anknüpfen gar nicht nötig. Solltest du doch jedes Mal den Faden geknotet und abgeschnitten haben, hilft nur noch auftrennen oder ganz einfach als Stilelement verkaufen! Solltest du etwas mit Vorder- und Rückseite häkeln, das spiegelgleich ist, kannst du die Seite mit den Fadenenden auch als Rückseite festlegen und die Fadenenden klammheimlich im Inneren verschwinden lassen. Bedenke jedoch, dass es schwierig werden kann abzuschätzen, wo du die neue Farbe anknoten musst, damit ein möglichst unauffälliger Übergang entsteht.

Der mitgeführte Faden zieht die Häkelarbeit zusammen

Wenn du den Faden beim Farbwechsel mitführst, solltest du diesen ganz locker einhäkeln und niemals fest anziehen, da sich sonst dein Häkelstück verformen kann. Wenn du Garn sparen möchtest, reichen meistens auch wenige Zentimeter (ca. 5 cm) mitgeführtes Fadenende, um die Stelle des Fadenwechsels zu fixieren.

Farbwechsel beim Häkeln und Stricken: Wo liegt der Unterschied?

Beim Stricken werden Farbwechsel anders vorgenommen als beim Häkeln. Auffällige Übergänge werden beispielsweise durch tiefergestochene Maschen vermieden und Muster mit der Jacquard-Technik gestrickt, sodass auf der Rückseite des Strickstücks Spannfäden entstehen.

DU WILLST DEN FARBWECHSEL BEIM STRICKEN PERFEKTIONIEREN?
Dann schau auf unserem Blog vorbei und lerne die wichtigsten Techniken kennen.

Nahaufnahme eines gehäkelten Farbwechsels.

FÜR AMIGURUMIS, DEKO UND KLAMOTTEN

Kennst du noch andere Farbwechsel-Methoden beim Häkeln?

Ordentliche Farbwechsel geben deinen Häkelarbeiten einen perfekten Abschluss. Und du wirst schnell merken: Hast du das Prinzip einmal verstanden, ist es gar nicht so schwer.

Kennst du noch eine andere tolle Art des Farbwechsels, die wir hier nicht erläutert haben? Wenn ja, teile dein Wissen mit der Instagram-Community unter dem #lieblingsgarn oder unten in den Kommentaren. Wir freuen uns über deine Erfahrungen und natürlich auch über Bilder von deinen neuesten Multicolor-Projekten.

Häufig gestellte Fragen rund um das Farbwechsel häkeln

Wann genau wechselst du beim Häkeln die Farbe?

Farbwechsel können bei Streifenmustern, beim Tapestry-Häkeln oder großen Farbflächen nötig sein. Eine neue Farbe setzt du in Reihen immer schon in der letzten Masche der alten Farbe an, wenn darauf die neue Garnfarbe folgt. In Spiralrunden setzt du den neuen Faden etwas rückversetzt an.

Wie wechselst du die Farbe bei festen Maschen?

Bei festen Maschen holst du dir den Arbeitsfaden der alten Farbe durch die letzte Masche, die in deiner alten Farbe erscheinen soll. Nun hast du zwei Schlingen der alten Farbe auf deiner Häkelnadel. Anschließend ziehst du den Faden der neuen Farbe durch die Schlingen durch und häkelst anschließend in der neuen Farbe weiter.

Wie wechselst du die Farbe bei Stäbchen?

Bei einem Stäbchen wechselst du die Farbe, indem du den Faden durch die letzten zwei Schlingen auf deiner Häkelnadel ziehst. Das bedeutet, dass du das Stäbchen ganz normal häkelst, indem du einen Umschlag machst, den Arbeitsfaden deiner ersten Farbe durch die Masche holst und die ersten beiden Maschen ganz normal abhäkelst. Im letzten Schritt häkelst du dann die letzten verbleibenden Schlingen mit der neuen zweiten Farbe ab.

Wie vermeidest du beim Farbwechsel in Reihen einen Versatz?

Um einen Versatz beim Farbwechsel in Reihen zu vermeiden, holst du bereits in der letzten Masche der Vorreihe den neuen Faden durch die Schlaufen auf deiner Häkelnadel, um die Masche abzuschließen. So kannst du bereits in der neuen Runde deine Arbeit wenden und mit der neuen Farbe die Steigeluftmasche(n) häkeln.

Wie gelingt der unsichtbare Farbwechsel in Runden?

In Runden wechselst du die Farbe wie in Reihen. Den einzigen Unterschied machen Spiralrunden, da diese unendlich weiterlaufen. In einer geschlossenen Runde ziehst du den Faden deiner neuen Masche durch die letzten Schlaufen deiner Masche in der alten Farbe. Die anschließende Kettmasche und Steigeluftmasche erfolgen daher bereits in der neuen Farbe für die nächste Runde.

In Spiralrunden gehst du etwas anders vor. Hier ist es von Vorteil, wenn du dir den Anfang mit einem Maschenmarkierer markierst und die letzte Masche vor deinem Farbwechsel als eine Kettmasche arbeitest. Das gewährleistet einen möglichst flachen Übergang. Anschließend setzt du den neuen Faden zwei Maschen vor deiner Kettmasche an und häkelst nun in Spiralrunden weiter.

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