Dreieckstuch stricken: 3 Varianten Schritt für Schritt erklärt
Ob elegant um den Hals getragen, als Bandana oder lässig über die Schultern geworfen, Dreieckstücher sind wahre Kombinationswunder und werten jedes Outfit auf. Und das Beste daran: Sie sind einfach gestrickt, in der Größe variierbar und damit das ideale Anfängerprojekt. Wir zeigen dir in diesem Blog zwei einfache und eine anspruchsvollere Methode, wie du ein Dreieckstuch stricken kannst. Für jede Technik gibt es eine Video-Anleitung, in der wir dir Schritt für Schritt erklären, wie es geht.
Und als Extra gibt es noch eine vollständige kostenlose Anleitung für ein farbenfrohes Dreieckstuch samt Video-Tutorial obendrauf!
Inhalt
Was ist ein Dreieckstuch?
Ein Dreieckstuch entsteht durch regelmäßige Zunahmen. Diese können an einer, an beiden Tuchkanten oder durch die Zunahme von Maschen in der Mitte des Tuchs erfolgen.
Ein Dreieckstuch kannst du von der Spitze oder von einer langen Kante aus stricken. Dafür sind unterschiedliche Zunahme-Methoden möglich: Maschen können durch Umschläge, Zunahmen aus dem Querfaden oder das doppelte Stricken einer Masche gebildet werden. Wie dein Tuch wächst, ob von der Spitze oder Kante, ist von der Platzierung deiner Zunahmen abhängig. Ein Dreieckstuch ist ein gutes Anfängerprojekt, da du nur wenige Schritte verinnerlichen musst und diese fortlaufend wiederholst.
Zudem brauchst du keine Angst vor der Passform haben, da Tücher keinen klassischen Konfektionsgrößen unterliegen. Du strickst einfach so lange weiter, bis das Tuch die richtige Größe für dich hat.
Welches Garn und welche Nadeln benötigst du?
Für ein Dreieckstuch kannst du fast jedes Garn nutzen. Wenn du ein luftiges Dreieckstuch stricken möchtest, sind Mohair oder feines Alpaka-Garn eine gute Wahl. Merinowolle eignet sich hingegen für die Übergangszeit und den Winter, da sie am Hals nicht kratzt und temperaturausgleichend ist. Mit Farbverlaufsgarn oder pflegeleichter Sockenwolle kannst du deinem Tuch eine farbenfrohe Note verleihen, ohne Fadenenden verknoten zu müssen. Im Sommer kannst du auf Baumwolle oder Leinen zurückgreifen, da beide sehr glatt und schön kühlend sind.
Damit dein gestricktes Dreieckstuch schön fällt, empfehlen wir dir, eine Wolle zu verwenden, die für eine Nadelstärke von 3,00 bis 5,00 mm geeignet ist. Wenn du sehr eng strickst, kannst du auch eine halbe oder ganze Nadelstärke größer als für dein Garn angegeben verwenden, um eine steife Haptik des Dreieckstuchs zu vermeiden. Da ein Dreieckstuch meistens etwas länger ist, legen wir dir zudem eine Rundstricknadel mit einem Seil zwischen 80 und 120 cm ans Herz.
Wie viele Maschen brauchst du und wie groß wird dein Tuch?
Die Maschenanzahl hängt von deiner gewünschten Größe ab. Beim Stricken von Dreieckstüchern fängt man meistens mit drei bis sechs Maschen an, abhängig von der gewählten Technik, und erreicht dann eine Vermehrung dieser durch Zunahmen. Du legst die Maschenanzahl also nicht vorab fest, sondern sie wächst mit jeder Zunahme-Reihe, die du strickst. Dein Dreieckstuch kannst du deshalb in jeder Größe, von ganz klein bis sehr groß, stricken.
Die Ausnahme bildet das Dreieckstuch stricken mit Abnahmen. Bei dieser Art, ein Tuch zu stricken, muss vorab die Größe und Maschenanzahl festgelegt werden, da du mit der langen Kante beginnst. Solltest du diese Technik bevorzugen, empfehlen wir dir, eine Maschenprobe zu stricken, damit dein Tuch am Ende auch die richtigen Maße hat.
Wie strickst du ein Dreieckstuch mit einseitiger Zunahme?
Dreieckstücher mit einseitiger Zunahme wachsen asymmetrisch, sodass die Maschen beim späteren Umlegen des Tuchs diagonal verlaufen. Das macht es sehr elastisch und einfach zu drapieren. Der Effekt entsteht durch einseitige Zunahmen, die von einer Tuchspitze aus gearbeitet werden. Bei der einfachsten Methode werden Doppelmaschen gebildet. Es sind aber auch Zunahmen aus dem Querfaden möglich.
DREIECKSTUCH MIT EINSEITIGER ZUNAHME STRICKEN: DIE EINFACHE METHODE
- Schlage 3 Maschen an.
- Stricke alle Maschen rechts.
- Mache in der 1. Masche eine Zunahme durch Verdopplung. Stich in die Masche wie zum rechts stricken ein und hole den Faden durch. Lasse die Masche jedoch nicht von der Nadel gleiten, sondern stich noch einmal von hinten in die Masche ein und hole den Faden durch. Du hast nun 2 Maschen gebildet. Stricke die folgenden Maschen alle rechts.
- Stricke alle Maschen rechts.
- Stricke in der 1. Masche eine Zunahme durch Verdopplung, wie in Schritt 3. Stricke den Rest der Maschen rechts.
- Wiederhole Stritt 4. und 5. bis dein Tuch die gewünschte Länge erreicht hat.
Um dein Tuch abzuschließen, kettest du alle Maschen locker ab.
UNSER LIEBLINGSGARN-TIPP
In vielen Anleitungen wird diese Art der Zunahme auch mit "kbf" bezeichnet. Diese Abkürzung heißt: "knit front and back". Übersetzt bedeutet das: "Stricke vorne und hinten".
SO VERDOPPELST DU EINE MASCHE
1. Stich von vorne in die Masche ein.
2. Hole den Faden durch die Masche.
3. Du hast eine neue Masche gebildet. Lass die Masche der linken Nadel nicht abgleiten.
4. Stich noch einmal von hinten in die Masche ein.
4. Hole den Faden durch die Masche.
6. Der Faden legt sich um die rechte Nadel.
7. Du hast eine zweite Masche gebildet. Lasse sie nun von der linken Nadel abgleiten.
8. Du hast zwei Maschen aus einer gebildet.
WIE KETTET MAN MASCHEN AB?
Du bist nicht mehr sicher, welche Technik die richtige für dein Projekt ist? Dann schau auf unserem Blog vorbei.
Stöber durch unsere Dreieckstücher mit einseitiger Zunahme
Wie strickst du ein Dreieckstuch von der Spitze aus?
Ein Dreieckstuch, das von der Spitze aus gleichschenklig wächst, wird durch Zunahmen an beiden schrägen Kanten gebildet. Es sind daher nur zwei Reihenabfolgen nötig, die sich ständig wiederholen. Die lange Kante deines Tuchs bilden dann die zugenommenen Maschen, die zum Abschluss abgekettet werden. So ist auch das Dreieckstuch stricken von der Spitze gut für Strickneulinge zu bewältigen.
DREICKSTUCH VON DER SPITZE AUS STRICKEN: SO GEHT'S
- Schlage 3 Maschen auf einer Rundstricknadel an.
- Hebe die erste Masche mit dem Faden vor der Arbeit ab und stricke alle Maschen rechts.
- Hebe die erste Masche mit dem Faden vor der Arbeit ab und stricke nun 1 Zunahme aus der 2. Masche in dem du von vorne einstichst, den Faden holst (die Masche nicht abgleiten lässt) und noch einmal von hinten einstichst und den Faden durchholst. Du hast nun 2 Maschen gebildet. Stricke 1 Masche rechts.
- Hebe die erste Masche mit dem Faden vor der Arbeit ab. Stricke alle Maschen rechts.
- Hebe die erste Masche mit dem Faden vor der Arbeit ab. Stricke in der nächsten Masche 1 Zunahme indem du die Masche verdoppelst. Stricke auch in der darauffolgenden Masche 1 Zunahme durch Verdopplung der Masche. Stricke die letzte Masche rechts.
- Hebe die erste Masche mit dem Faden vor der Arbeit ab. Stricke alle Maschen rechts.
- Hebe die erste Masche mit dem Faden vor der Arbeit ab. Stricke in die nächste Masche 1 Zunahme mittels Verdopplung. Stricke die nächsten 2 Maschen rechts und stricke 1 weitere Zunahme durch eine Verdopplung der nächsten Masche. Stricke 1 Masche rechts.
- Hebe die erste Masche mit dem Faden vor der Arbeit ab. Stricke alle Maschen rechts.
Folge diesem Prinzip fortlaufend, bis du die gewünschte Höhe und Länge deines Tuchs erreicht hast: Hebe die erste Masche mit dem Faden vor der Arbeit ab. Stricke immer in der darauffolgenden Masche eine Zunahme. Stricke alle Maschen rechts, bis 2 Maschen vor deinem Reihenende. Stricke in der vorletzten Masche immer eine Zunahme und die letzte Masche rechts. Darauf folgt immer eine Reihe ohne Zunahmen nur aus rechten Maschen.
Lass dich von unseren Dreieckstüchern mit beidseitiger Zunahme inspirieren
Wie strickst du ein Dreieckstuch von der Mitte aus?
Ein Dreieckstuch, das von der Mitte aus gestrickt wird, wächst zur Spitze hin und unterscheidet sich somit von den anderen beiden Techniken der einseitigen und beidseitigen Zunahme. Die Zunahme-Methode ist vergleichbar mit dem Raglan stricken, da eine klar definierte Raglanlinie entsteht. Wenn du das Prinzip der rechts- und linksgeneigten Maschen verstanden hast, wird auch dir das Dreieckstuch stricken in einem Stück gelingen.
DREIECKSTUCH STRICKEN: MIT ZUNAHMEN AUS DER MITTE
Durch die Zunahmen aus der Mitte und an den Seiten entsteht ein Tuch, das von der langen Kante zur Spitze wächst:
- Schlage 4 Maschen an.
- Stricke alle Maschen links, bis auf die letzte Masche, die immer rechts gestrickt wird.
- Hebe die erste Masche mit dem Faden vor der Arbeit ab, stricke 1 rechtsgeneigte Zunahme. Stricke 2 Maschen rechts und mach 1 linksgeneigte Zunahme. Schließe mit 1 rechten Masche ab.
- Stricke alle Maschen links und die letzte Masche rechts.
- Hebe die erste Masche mit dem Faden vor der Arbeit ab, stricke 1 Masche links. Mache nun eine rechtsgeneigte Zunahme. Stricke 2 Maschen rechts und dann 1 linksgeneigte Zunahme. Stricke die 2 verbleibenden Maschen rechts.
- Hebe die erste Masche mit dem Faden vor der Arbeit ab. Stricke alle Maschen links und die letzte Masche rechts.
- Hebe die erste Masche mit dem Faden vor der Arbeit ab. Stricke 1 Masche rechts und anschließend 1 linksgeneigte Zunahme. Stricke alle Maschen bis vor der Raglanlinie rechts. Stricke 1 rechtsgeneigte Zunahme. Stricke 2 Maschen rechts und arbeite 1 linksgeneigte Zunahme. Anschließend strickst du bis 2 Maschen vor dem Reihenende und machst 1 rechtsgeneigte Zunahme.
Wiederhole die Schritte 6 und 7 vortlaufen.
RECHTSGENEIGTE ZUNAHME STRICKEN
1. Gehe mit der linken Nadel von hinten unter dem Querfaden durch.
2. Stich von vorne in die Masche ein.
3. Stricke eine rechte Masche.
4. Du hast eine rechtsgeneigte Zunahme gebildet. Die Masche neigt sich nach rechts.
LINKSGENEIGTE ZUNAHME STRICKEN
1. Suche den Querfaden für die linksgeneigte Zunahme.
2. Gehe mit der linken Nadel von vorne unter dem Querfaden durch.
3. Stich in das hintere Maschenglied ein und stricke die Masche rechtsverschränkt.
4. Du hast eine linksgeneigte Zunahme gebildet. Die Masche neigt sich nach links.
Schau dir unsere Dreieckstücher mit Zunahmen in der Mitte an
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Dreieckstuch Be Bold!
Mehr Mut zu Farbe, Experimentierfreude und dem eigenen Stil! Das Dreieckstuch Be Bold! soll genau dazu einladen und ein modisches Statement setzen. Das Tuch wird von der oberen Kante zur Spitze hin gestrickt. Ein nachträglicher I-Cord-Rand verhindert, dass sich die Kanten aufrollen. Das Bicolor-Design gibt dem eigentlich leicht zu strickenden Dreieckstuch eine raffinierte Note. Das Tuch gibt es in den Längen 85 cm und 140 cm. Du kannst es jedoch ganz einfach an deine Größenvorstellungen anpassen, indem du weniger oder mehr Zunahmereihen arbeitest. Für Veganer und Wollallergiker empfehlen wir das Tuch aus der Pascuali Suave. Die federleichte Baumwolle erinnert an Kaschmir und kratzt nicht.
DAS BENÖTIGST DU:
Kleines Dreieckstuch (Einfädig)
Maschenprobe nach dem Waschen: 26 Maschen x 36 Reihen
- 25 g Pascuali Suave in der Farbe Eis (62)
- 25 g Pascuali Suave in der Farbe Traube (88)
- Rundstricknadel in der Stärke 3,00 mm mit einem langen Seil (mind. 80 cm)
- 2 Sockenstricknadeln in der Stärke 3,00 mm
Großes Dreieckstuch (Doppelfädig aus Cool Wool & Kid Mohair)
Maschenprobe nach dem Waschen: 18 Maschen x 28 Reihen
- 100 g Lana Grossa Cool Wool in der Farbe Leuchtendrot (0417)
- 100 g Lana Grossa Cool Wool in der Farbe Rosa (0452)
- 50 g Kremke Kid Cotton in der Farbe Red Vine (12)
- 50 g Kremke Kid Cotton in der Farbe Powder Pink (10)
- Rundstricknadel in der Stärke 4,00 mm mit einem Langen Seil (mind. 100 cm)
- 2 Sockenstricknadeln in der Stärke 4,00 mm
Hilfsmittel
UNSER LIEBLINGSGARN-TIPP
Bestell lieber ein Garnknäuel mehr, falls du sehr locker strickst. Die vier Knäuel der Lana Grossa Cool Wool werden für das große Tuch fast komplett aufgebraucht. Gleiches gilt für das kleine Tuch aus der Pascuali Suave.
Das Dreieckstuch Be Bold! stricken: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Das Tuch strickst du von der oberen Kante zur Spitze. Durch rechts- und linksgeneigte Zunahmen wächst es in der Länge und Breite. Der I-Cord-Rand wird nachträglich angestrickt. Für das größere Dreieckstuch arbeitest du statt 66 Zunahmereihen 73 und strickst den I-Cord-Rand anstatt auf der Vorderseite auf der Rückseite an. Die Technik bleibt jedoch genau dieselbe wie für das kleine Dreieckstuch. Hinweis: Alle Angaben in Klammern beziehen sich auf das große Tuch.
SCHNAPP DIR EINEN TEE, SUCH DIR EIN GEMÜTLICHES PLÄTZCHEN UND LOS GEHT'S
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Kleines Dreieckstuch: Schlage 3 Maschen in der Farbe Eis mit dem Kreuzanschlag auf einer 3,00-mm-Rundstricknadel an. Anschließend schlägst du weitere 3 Maschen in der Farbe Traube mit dem Kreuzanschlag an.
Großes Dreieckstuch: Für die große Version des Tuchs strickst du einen Faden “Cool Wool” mit einem Faden “Kid Cotton” in der gleichen Farbe zusammen. Schlage 3 Maschen in der Farbe Rot mit dem Kreuzanschlag auf einer Rundstricknadel in der Stärke 4,00 mm an. Anschließend schlägst du weitere 3 Maschen in der Farbe Rosa mit dem Kreuzanschlag an.
- Hebe die erste Masche ab. Stricke nun alle Maschen links, bis auf die letzte Masche. Diese wird immer rechts gestrickt. Damit die Farben am Übergang zusammenhalten, überkreuzt du die Fäden. Das geht folgendermaßen: Wenn du am Übergang angekommen bist, lässt du deine alte Farbe hängen und kreuzt die neue Farbe über den Faden der alten Farbe. So ist der Übergang fixiert und die Fäden können abwechselnd horizontal mitgeführt werden.
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Hebe die erste Masche mit dem Faden vor deiner Arbeit ab. Stricke nun 1 rechtsgeneigte Zunahme aus dem Querfaden. Hänge einen Maschenmarkierer ein und stricke 2 Maschen rechts. Nun holst du dir den Faden deiner zweiten Farbe hoch und überkreuzt diese mit deiner ersten Farbe. Stricke mit deiner zweiten Farbe 2 Maschen rechts, hänge einen Maschenmarkierer ein und stricke eine linksgeneigte Zunahme aus dem Querfaden. Stricke 1 Masche rechts. Du solltest nun 8 Maschen auf deiner Nadel haben.
- Hebe die erste Masche ab. Stricke alle Maschen links und die letzte Masche der Reihe rechts. An der Stelle, wo der Farbwechsel beginnt, überkreuzt du wieder die Fäden. Ziehe den Faden deiner alten Farbe etwas an, wenn der Übergang zu locker ist.
- Hebe die erste Masche mit dem Faden vor der Arbeit ab. Stricke 2 Maschen rechts, und arbeite dann 1 rechtsgeneigte Zunahme aus dem Querfaden. Hebe nun den Maschenmarkierer auf deine rechte Nadel und stricke 2 Maschen rechts. Überkreuze wieder die beiden Fäden. Stricke weitere 2 Maschen rechts mit der zweiten Farbe, hebe den Maschenmarkierer auf deine rechte Nadel und stricke 1 linksgeneigte Zunahme aus dem Querfaden. Stricke die restlichen Maschen rechts. Du solltest nun 10 Maschen auf deiner Nadel haben.
- Hebe die erste Masche ab. Stricke alle Maschen links und die letzte Masche der Reihe rechts. An der Stelle, wo der Farbwechsel beginnt, überkreuzt du wieder die Fäden. Ziehe den Faden deiner alten Farbe etwas an, wenn der Übergang zu locker ist.
- Hebe die erste Masche mit dem Faden vor deiner Arbeit ab. Stricke 1 Masche, setze einen Maschenmarkierer und stricke anschließend 1 linksgeneigte Zunahme. Stricke 1 Masche rechts und arbeite dann 1 rechtsgeneigte Zunahme aus dem Querfaden. Hebe den Maschenmarkierer auf deine rechte Nadel, stricke 2 Maschen rechts und überkreuze die Fäden. Stricke nun in der neuen Farbe 2 Maschen rechts. Hebe den Maschenmarkierer auf die rechte Nadel und stricke 1 linksgeneigte Zunahme aus dem Querfaden. Es folgt 1 rechte Masche und anschließend 1 rechtsgeneigte Zunahme aus dem Querfaden. Hänge nun einen weiteren Maschenmarkierer ein und stricke die letzten 2 Maschen rechts. Du solltest jetzt 14 Maschen auf deiner Nadel liegen haben.
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Hebe die erste Masche ab. Stricke alle Maschen links und die letzte Masche der Reihe rechts. An der Stelle, wo der Farbwechsel beginnt, überkreuzt du wieder die Fäden. Ziehe den Faden deiner alten Farbe etwas an, wenn der Übergang zu locker ist.
Die Zunahmen aus Reihe 7 und die Rückreihe wie in Reihe 8 wiederholst du nun fortlaufend, bis du 266 (294) Maschen auf deiner Rundstricknadel liegen hast. Du arbeitest für das gesamte Tuch 66 (73) Zunahmereihen.
Das heißt: Du strickst immer 2 Maschen rechts bis zum Maschenmarkierer, hebst diesen auf deine rechte Nadel und machst anschließend 1 linksgeneigte Zunahme aus dem Querfaden. Dann strickst du alle Maschen bis zum nächsten Maschenmarkierer rechts, machst 1 rechtsgeneigte Zunahme aus dem Querfaden und hebst den Maschenmarkierer auf die rechte Nadel. Jetzt strickst du 2 Maschen rechts und überkreuzt anschließend die Fäden, um mit der zweiten Farbe weiterzuarbeiten. Auch mit dieser strickst du wieder 2 Maschen rechts, hebst den Maschenmarkierer auf deine rechte Nadel und arbeitest 1 linksgeneigte Zunahme aus dem Querfaden. Anschließend folgen wieder ganz normale rechte Maschen, bis du am letzten Maschenmarkierer angelangt bist. Jetzt arbeitest du wieder 1 rechtsgeneigte Zunahme, hebst den Maschenmarkierer auf deine rechte Nadel und strickst die verbleibenden 2 Maschen rechts.
Die vier Maschen am Farbübergang in der Mitte des Tuchs bilden die Raglanlinie. Die Rückreihen werden immer links gestrickt. Die erste Masche wird stets mit dem Faden vor der Arbeit abgehoben und die letzte Masche der Rückreihe rechts gestrickt. Am Ende solltest du inklusive der ersten beiden Zunahmereihen 66 (73) Zunahmen in allen Hinreihen gestrickt haben.
Abschluss:
Wenn du 266 (294) Maschen auf deiner Nadel liegen hast, kettest du deine Arbeit locker ab, damit du später den Faden gut durch die einzelnen Maschenglieder für den I-Cord-Rand holen kannst.
Stricke nun den I-Cord-Rand an. Für den I-Cord-Rand benötigst du 2 Sockenstricknadeln in der Nadelstärke 3,00 mm (4,00 mm). Du gehst wie folgt vor:
Schlage 3 (2) Maschen mit der Farbe Farbe Traube (Rot: Cool Wool & Kid Cotton zusammen) auf der Sockennadel mit dem Kreuzanschlag an. (Drehe dein Tuch um, sodass du die Rückseite siehst.) Gehe nun mit der Stricknadel in die erste Masche der vorderen Oberkante deiner blauen Tuchhälfte (der rückseitigen Oberkante deiner rosafarbenen Tuchhälfte) und hole dir den Faden hindurch. Du hast nun 4 (3) Maschen auf deiner Nadel. Schiebe die Nadel nach links, sodass die Maschen nun am rechten Ende deiner Stricknadel sitzen. Stricke 2 (1) Masche(n) rechts und die letzten 2 Maschen rechtsverschränkt zusammen. Wiederhole dieses Prinzip, bis du den I-Cord-Rand bis zur letzten Randmasche deiner blauen (rosafarbenen) Tuchhälfte gestrickt hast.
Nun folgt der Farbwechsel. Hole dir den Faden in der Farbe Eis (Rosa: Cool Wool & Kid Mohair zusammen) durch die erste Masche deiner lilanen (roten) Tuchhälfte und strick nach dem gleichen Prinzip wie zuvor weiter, indem du 2 (1) Masche(n) rechts strickst und die letzten 2 Maschen rechts verschränkt zusammen. Die Fäden vom Farbübergang kannst du anschließend vernähen, indem du sie durch das Innere des I-Cord-Randes ziehst.
Hast du den I-Cord-Rand fertig gestrickt, kettest du diesen ab und verbindest das rechte Ende mit dem Anfang der linken Kordel, indem du diese miteinander vernähst. Wasche und Spanne dein Tuch.
DIE FÄDEN BEIM FARBWECHSEL MITFÜHREN
1. Lasse den Faden der alten Farbe hängen.
2. Hole den Faden deiner neuen Farbe hoch und bilde eine Überkreuzung.
3. Halte den alten Faden in der rechten Hand fest und Stricke in der neuen Farbe weiter.
4. Ziehe den Faden der alten Farbe fest an.
EINEN I-CORD-RAND ANSTRICKEN
1. Schlage 2 Maschen an und stich dann in die Randmasche deines Tuchs ein.
2. Hole den Faden durch die Masche hindurch.
3. Es liegen nun 3 Maschen auf der rechten Nadel.
4. Schiebe die Nadel nach links und stricke die erste Masche rechts.
5. Die erste Masche des I-Cords liegt nun auf der rechten Nadel
6. Stricke die restlichen beiden Maschen rechtsverschränkt zusammen.
7. Es sollten nun wieder zwei Maschen auf der Nadel liegen.
8. Hole den Faden durch die nächste Randmasche und wiederhole alle Schritte.
Wie nimmst du beim Dreieckstuch sauber zu?
Beim Dreieckstuch stricken sind unterschiedliche Zunahme-Techniken möglich. Je nach Muster sollten diese angepasst werden, damit sie sich schön in das Maschenbild einfügen.
- Für kraus rechts oder das Perlmuster eignet sich die Zunahme aus einer Masche, indem diese doppelt abgestrickt wird. Bei der Verdopplung der Masche entsteht die Optik einer linken Masche, die gut in diese Strickmuster passt.
- Bei glatt rechten Dreieckstüchern sind besonders links- und rechtsgeneigte Zunahmen schön und dezent.
- Die Zunahme über einen Umschlag kann zu kleineren Löchern führen und ist daher ideal für luftige Lace-Tücher, bei denen diese gar nicht auffallen.
Zunahme-Methode
Zunahmen durch Maschenverdopplung
Zunahme aus dem Querfaden
Zunahme durch einen Umschlag
WIE WERDEN EIGENTLICH ZOPFMUSTER GESTRICKT?
Finde es heraus und lerne die wichtigsten Techniken.
Welche Muster eignen sich für ein Dreieckstuch?
Beim Dreieckstuch stricken kannst du eine Vielzahl von Mustern ausprobieren. Wenn du keine Borte an dein Tuch anstricken möchtest, eignen sich Strickmuster, die sich nicht an den Kanten einrollen. Das sind vor allem das Perlmuster, das Rippenmuster und kraus rechts gestrickte Maschen. Kraus rechts stricken ist zudem sehr anfängerfreundlich, weil du nur rechte Maschen beherrschen musst.
Möchtest du lieber glatt rechts stricken, empfehlen wir dir ein Rippenmuster für die Kanten. Möglich sind aber auch ein I-Cord- oder Picot-Rand.
Für eine romantische Note und Leichtigkeit sorgen Lochmuster. Es geht aber auch rustikaler: Mit Zopfmustern und Noppen wirken deine gestrickten Dreieckstücher gemütlich und traditionell.
EINFACHE MUSTER STRICKEN LERNEN!
Musterstricken ist gar nicht so schwer. Wir zeigen dir 5 einfache Methoden nur mit linken und rechten Maschen.
Welche Größen gibt es und welche passt zu dir?
Dreieckstücher sind sehr variabel. Du kannst ein Mini-Dreieckstuch stricken, das nur einmal um deinen Hals passt, wie zum Beispiel den viralen Sophie-Scarf von PetiteKnit, oder aber ein sehr großes Tuch, das du dir gut um die Schultern legen kannst. Für den Frühling sind insbesondere kleine Tücher geeignet, da sie die Wärme nicht stauen. Für den Herbst und Winter sind mittlere und große Tücher besonders kuschelig. Die Tuchmaße kannst du durch regelmäßige Zunahmen an deine Bedürfnisse anpassen.
Stil
Kleines Dreieckstuch stricken:
Schmales Dreieckstuch stricken:
Mittleres Dreieckstuch stricken:
Großes Dreieckstuch stricken:
Größe
ca. 80 - 100 cm lang
ca. 10 - 20 cm breit
ca. 110 - 150 cm lang
ca. 160-260 cm lang
Garnmenge*
50 - 100 g
50 - 100 g
150 - 250 g
250 - 350 g
*Lace-Garne haben kaum Gewicht. Hier reduziert sich die Grammzahl noch einmal deutlich bis über die Hälfte.
VON KLEIN ZU GROSS
Wie strickst du ein Dreieckstuch mit Farbverlaufsgarn?
Das Dreieckstuch stricken aus Farbverlaufsgarn ist sehr entspannend, da hier keine neuen Farben angesetzt werden müssen, sondern der Farbwechsel aus dem Garn selbst entsteht. Besonders ergiebig und preisgünstig sind hier Sockenwolle mit Farbverlauf oder Bobbel-Wolle, die du direkt in unterschiedlichen Lauflängen kaufen kannst. Bei Farbverlaufsgarnen hast du die Wahl zwischen sehr bunten Garnoptionen und etwas gesetzteren Farbverläufen aus einer Farbfamilie. Je nachdem, welche Zunahme-Technik und welches Muster du wählst, kann auch der Farbverlauf eine unterschiedliche Wirkung entfalten.
Wie beendest du ein Tuch und welche Fehler solltest du vermeiden?
Um dein Tuch abzuschließen, musst du die Maschen auf deiner Nadel möglichst locker abketten. Zu enge Maschen können deinem Tuch die Elastizität nehmen und dazu führen, dass sich deine Kanten verziehen. Wenn du also zu sehr festen Maschen neigst, empfehlen wir dir eine elastische Methode zum Abketten.
Zudem entfaltet sich die wahre Pracht deines Tuchs erst nach dem Waschen und Spannen. Beim Waschen mit einem milden Wollwaschmittel entspannen sich die Fasern und die Wolle blüht richtig auf. Das anschließende Spannen im liegenden Zustand sorgt für die perfekte Form. Und auch wenn es dadurch etwas länger dauert: Wir sind uns sicher, dass sich die Geduld lohnen wird, weil dein Tuch anschließend einen fließenden Griff und eine schöne Verarbeitungs-Optik haben wird.
IN DER MASCHINE ODER DOCH VON HAND?
Worauf du beim Wolle waschen sonst noch achten solltest, erfährst du auf unserem Blog.
Der Rand deines Dreieckstuchs rollt sich ein
Um ein Einrollen der Tuchkanten zu vermeiden, solltest du dein Dreieckstuch nach dem Stricken waschen und anschließend spannen. Außerdem kannst du an dein Tuch einen I-Cord-Rand anstricken oder schon vor dem Abketten ein paar Reihen im Rippen- oder Perlmuster arbeiten, da diese nicht zum Einrollen neigen.
An den Zunahmen haben sich Löcher gebildet
Vermutlich hast du eine Zunahme mit einem Umschlag gearbeitet. Prüfe, ob eine andere Zunahme-Methode für dich infrage kommt. Die Verdopplung einer Masche oder aber rechts- und linksgeneigte Zunahmen sind deutlich enger und bilden keine großen Löcher. Welche Methode du am besten verwendest, hängt oftmals mit deinem Strickmuster zusammen. Umschläge sind gut für Ajour- und Lacemuster geeignet, weil das gesamte Gestrick sehr luftig und löchrig ist. Rechts- und linksgeneigte Zunahmen kommen besonders bei glatt rechten Stricktüchern gut zur Geltung. Bei der Verdopplung einer Masche sind krausrechte Maschen oder das Perlmuster die beste Wahl, weil die verdoppelte Masche dann gut im Rest des Musters untergeht.
Du hast die Zunahme in der falschen Reihe gemacht
Wenn du die Zunahme in der falschen Reihe gemacht hast, hast du drei Optionen:
- Wenn du noch nicht zu weit gestrickt hast, kannst du deine Arbeit bis zu dem Punkt an dem die Zunahme eigentlich hätte gemacht werden sollen wieder aufribbeln.
- Wenn Aufribbeln keine Option für dich ist und du etwas Übung hast, kannst du auch an der Stelle, wo der Fehler passiert ist, die Masche inklusive der Zunahme bewusst fallen lassen. Anschließend bildest du in der richtigen Zunahmereihe mit einer Häkelnadel aus dem Querfaden eine verschränkte Masche, indem du diese einmal gegen oder mit dem Urzeigersinn drehst. Danach holst du diese anhand der Querfäden hoch. Bedenke aber, dass diese Technik ihre Grenzen hat. Hast du zu viele Zunahmen vergessen oder falsch gesetzt, sind die Querfäden entweder zu lang und es entstehen Lücken oder du hast zu wenig Spielraum zwischen den Querfäden und kannst keine weiteren Zunahmen arbeiten.
- Oftmals fällt eine falsche Zunahme gar nicht auf. Wenn sie dich optisch nicht stört, kannst du auch einfach weiterstricken und bei den nächsten Reihen besser aufpassen. Setze dir Maschenmarkierer und verwende einen Reihenzähler, damit du einen besseren Überblick über die Zunahmereihen hast.
Das Garn geht vor der gewünschten Größe aus
Sollte dir das Garn ausgehen, ist die einfachste Lösung, noch ein Knäuel nachzukaufen. Wenn möglich, achte auf die Färbenummer deines neuen Wollknäuels. Stimmt sie mit der Nummer deines alten Garns überein, kannst du sicher sein, dass die Farben identisch aussehen werden. Zudem gibt es einen Trick, wie du schon vorher ermitteln kannst, wie viel Wolle dir noch bleibt: Wiege dein Strickstück von Zeit zu Zeit. Hast du die Hälfte der Gramm-Menge deines Garns erreicht, ist es Zeit, die zweite Hälfte deines Dreieckstuchs zu arbeiten. Darüber hinaus empfehlen wir dir, dein Tuch von der Spitze aus mit Zunahmen zu arbeiten. So kannst du es jederzeit abschließen.
MEHR MUT ZUM EXPERIMENT
Stricke dein Dreieckstuch, wie es dir gefällt!
Kein Konfektionsgröße, keine komplizierten Techniken, dafür ganz viel Raum für Ideen, neue Farbkombinationen oder ausgefallene Muster. Kaum etwas ist so gut geeignet für Strickexperimente wie das Dreieckstuch stricken. Hast du das Grundprinzip einmal verstanden, gibt es etliche Möglichleiten, dein Tuch mit deiner ganz persönlichen Handschrift zu versehen.
Zeig der Community und uns, was du aus unseren Anleitungen gemacht hast und vertagge #lieblingsgarn. Wir freuen uns über lebendige Farbkombinationen, spannende Muster und liebevolle Details.
Häufig Fragen rund um das Dreieckstuch stricken
Wie strickt man ein Dreieckstuch als Anfänger?
Die einfachste Methode ein Dreieckstuch zu stricken ist, von der Spitze aus über Zunahmen an einer der Tuchkanten. Du schlägst dafür 3 Maschen an und verdoppelst in allen Hinreihen die erste Randmasche, indem du einmal hinten und vorne in diese einstichst und den Faden holst. Das Tuch wird in kraus rechts gestrickt, sodass keine linken Maschen nötig sind.
Wie viele Maschen braucht man für ein Dreieckstuch?
Wenn du ein Dreieckstuch von der Spitze aus beginnst, genügen meistens 3 Maschen. Strickst du es von der langen Kante aus, können es zwischen 3 und 6 Maschen sein. Den Sonderfall bilden Dreieckstücher, die durch Abnahmen zur Spitze hin gebildet werden. Hier legst du die Maschenanzahl deiner langen Tuchkante vorab fest.
Wie wird beim Dreieckstuch stricken zugenommen?
Es gibt drei gängige Zunahme-Varianten. Du kannst neue Maschen durch Zunahmen aus dem Querfaden oder mittels Umschlag bilden. Umschläge ergeben jedoch kleine Löcher und sind deshalb nicht für jedes Muster geeignet. Außerdem sind Zunahmen durch das Verdoppeln von Maschen möglich, indem du diese zweimal recht abstrickst. Dafür stichst du einmal vorne und hinten in die Masche ein und holst dir den Faden.
Gibt es ein Strickmuster für Dreieckstücher?
Ja. Für Dreieckstücher eignen sich Strickmuster, die sich nicht an den Kanten einrollen. Zum Beispiel das Perlmuster, kraus rechts oder Rippen. Es sind aber auch aufwendige Zopfmuster, Lochmuster und glatt rechts gestrickte Maschen möglich. Hier können eine Borte aus Rippen oder ein I-Cord-Rand angestrickt werden, damit sich nichts einrollt. Auch Spannen und Dämpfen kann gegen das Einrollen, zum Beispiel bei Lochmustern, helfen.
Wie viel Wolle braucht man für ein Dreieckstuch?
Das ist abhängig von deiner Wunschgröße und dem Material. Bei kleineren Tüchern reichen schon 50 bis 100 g Wolle. Große Tücher brauchen bis zu 350 g. Nutzt du Lace-Garn, reduziert sich die Grammzahl noch einmal erheblich, da die Wolle sehr leicht, fein und ergiebig ist. Auch Muster bestimmen über den Garnverbrauch. Lochmuster sind sehr sparsam. Vollpatent frisst hingegen fast doppelt so viel Garn.
Wie lange braucht man für ein Dreieckstuch?
Das kommt ganz auf die Größe an. Für ein kleines Dreieckstuch brauchst du mit etwas Übung nur ein paar Stunden. Für ein großes Tuch solltest du dir mehr Zeit einplanen und 30 bis 60 Stunden Zeit nehmen. Unser Tipp: Plane lieber etwas mehr Zeit ein, damit du deine Arbeit entspannt beenden kannst.
Warum rollt sich mein Dreieckstuch an den Rändern ein?
Das liegt wahrscheinlich an deinem Strickmuster. Dreieckstücher aus glatt rechten Maschen neigen zum Einrollen. Ein paar Reihen Rippenmuster oder Perlmuster vor Abschluss deines Tuchs, sorgen für glatte Kanten. Außerdem kannst du dein Tuch nach dem Abketten waschen und spannen. Das glättet die Wolle und sorgt für einen fließenden Fall.
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